Utopie 2030 – Ursprung und Gehalt des Utopiebegriffs

Von Gast 03. März 2017 Kommentare 0

Die Topie greift mit starker Hand in die Gebiete ein, die ihr nicht angehören: das Privatleben des Individuums und die Familie. Die Grenzen zwischen Individualleben und Familiendasein einerseits, der Topie andererseits sind schwankend.

Allerdings vermag die Topie die Stabilität, die sie autoritär und gleichsam von »oben« herab herstellt, nicht dauerhaft zu garantieren. Dadurch gerät sie über kurz oder lang mit der Freiheit und der Individualität der Menschen in Widerspruch. Äußerung dieser Individualität ist die Utopie, die gegen die jeweilige Topie gerichtet ist. Diese Änderungen der Bestandssicherheit der Topie werden erzeugt durch die Utopie.
In einer Vortragsreihe der Hochschule Augsburg wird sich literarisch auf die Suche nach »der Utopie« begeben. Eine Plakat- und Magazinreihe lädt illustrativ dazu ein.

https://www.behance.net/fabian_franz