»slanted« #13 – Grotesque 1

Von Raban Ruddigkeit 21. März 2011 Kommentare 0

Soeben ist das neue Slanted erschienen. Das erste von 2 Heften, die sich den grotesken Schriften widmen. Auch diesmal wieder mit der Rubrik »Fontnames llustrated«, unter dem Motto; »Denn alles was entsteht ist wert, dass es zugrunde geht.«

»Grotesque« hat man die ersten serifenlosen Schriften in einer Zeit genannt, als man ausschließlich gebrochene und serifenbetonte Alphabete kannte. Der Begriff stand wohl auch für ein Befremden, das man im Umgang mit diesen bis dahin ungewöhnlichen Buchstaben empfand. Heute gelten sie eher als normal, während man manche Fraktur kaum noch entziffern kann.

Ein schönes Beispiel dafür, dass nichts bleibt wie es ist. Aber auch dafür, dass alles was modern ist, irgendwann wieder vergeht. Und nur übrig bleibt, was zeitlos schön und aussergewöhnlich funktional ist. Deshalb habe ich für diese Ausgabe auch eher »klassische« Illustratoren ausgewählt, die seit Jahren erfolgreich an den Trends vorbei arbeiten, starke Ideen entwickeln können und deren Arbeiten man sich auch noch in zehn Jahren anschauen kann, ohne sich so ein bisschen zu schämen.

Das ist für mich Illustration in ihrer besten Form. Und davon gibt es leider noch immer – viel zu wenig.« Raban Ruddigkeit, Freistil

Die beteiligten Illustratoren sind; Jörg Dommel, Blagovesta Bakardjieva, Peter Krämer und Michael Luz (v.o.n.u.)

www.slanted.de